• CHEMISCH

    Chemische Behandlungen wie Neutralisation, Fällung, Flockung, Adsorption, Ionenaustausch und Katalyse bis hin zur Oxidation und Desinfektion sowie der Konditionierung als Korrosions- und Ablagerungsschutz.

  • MECHANISCH

    Die mechanischen Trennverfahren von Sedimentation und Siebung über Filtration in Form von Tiefenbett- und Kerzenfiltern bis zu den Membranverfahren Mikro- und Ultrafiltration in Dead-End- oder Cross-Flow-Betriebsweise.

  • MEMBRANE

    Ein noch selektiveres Trennverhalten wird durch Einsatz von Nanofiltrations- und Umkehrosmosemembranen erreicht, niedrigste Restgehalte durch die Kombination von Ionenaustausch und ionenselektiven Membranen in der Elektrodeionisation. Mittels Membrankontaktoren werden Flüssigkeiten be- und entgast.

  • BIOLOGISCH

    Der gezielter Einsatz biologischer Prozesse in Form von speziellen Filterbetten, Belebungsbecken oder Fermentern, auch kombiniert mit einer Biomasseabtrennung mittels Membranen

  • THERMISCH

    In manchen Bereichen haben auch thermische Verfahren wie die Entgasung von Kesselspeisewasser in Mischkondensatoren oder die Desinfektion von infektiösem Abwasser in Sterilisatoren mit spezieller Wärmerückgewinnungstechnologie große Bedeutung.

Entgasung

Sauerstoff und Kohlensäure kommen in natürlichen Wässern immer vor, sind jedoch bei der Kesselspeise- und Kühlwassererzeugung unerwünscht, da sie Korrosionsvorgänge begünstigen. Aus diesem Grund liegt der maximal zulässige Restsauerstoffgehalt z.B. für Kesselspeisewasser bei < 0,02 mg/l.thermischer entgaser

Die im Wasser enthaltenen Gase, neben Sauerstoff und Kohlensäure auch Stickstoff, werden in Entgasungsanlagen physikalisch entfernt. Dies wird durch Erhitzen des Wassers bis zum Siedepunkt und anschließender feiner Zerstäubung erreicht. Die Löslichkeit von Gasen in Wasser nimmt mit der Temperatur ab, beim Erhitzen wird die Löslichkeitsgrenze des Gases überschritten, welches sich in Form kleiner Bläschen abscheidet. So beträgt z.B. die Löslichkeit von Sauerstoff in Wasser bei 20°C noch 9 mg/l, bei 100°C weniger als 0,1 mg/l. Durch Zerstäubung des Wassers wird die Phasentrennung beschleunigt. Die ausgetriebenen Gase verlassen die Anlage mit dem Brüdendampf.

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